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Medienarchive · Semantik · Empfehlung
Ihr Archiv liest mit.
STRG.timeline holt das Archiv eines Mediums zurück an die Oberfläche. Wir digitalisieren Ihre alten Jahrgänge, berechnen die Bedeutung jedes Textes und stellen unter jeden aktuellen Artikel eine Zeitleiste mit passenden Beiträgen aus der Vergangenheit. Ihre Leserinnen und Leser bleiben länger, und Ihr wertvollster Bestand arbeitet wieder.

- 150k+
- Artikel im Furche-Archiv
- 1945
- Tiefe des Bestands
- Semantik
- statt Stichwortsuche
- 2018
- durchgehend im Betrieb
In einem Satz
Aus einem Suchsystem wird ein Empfehlungssystem.
Jedes Medienhaus besitzt ein Archiv. Meistens liegt es als Papier oder PDF und wird kaum gelesen, weil niemand weiß, wonach er suchen soll. STRG.timeline dreht das um. Statt dass Leserinnen und Leser suchen müssen, zeigt das System von sich aus, was zum aktuellen Thema früher geschrieben wurde.
Was wir übernehmen
Drei Schritte, ein Service.
01Archiv erschließen
Wir digitalisieren Ihre gedruckten Ausgaben und machen sie per OCR maschinenlesbar. Gedruckte Jahrgänge sind der Normalfall, nicht die Ausnahme.
02Bedeutung berechnen
Jeder Artikel wird semantisch verortet. Das System erfasst, worum es inhaltlich geht, und nicht nur, welche Wörter vorkommen.
03Timeline ausspielen
Unter jedem Artikel erscheint eine Zeitleiste mit passenden Beiträgen aus dem Archiv. Die Redaktion kann einzelne Artikel ergänzen oder ausschließen.
So funktioniert es
Vom Papierstapel zur Zeitreise.
Ihr Redaktionssystem bleibt, wie es ist. Daneben entsteht ein Index, der laufend nachgezogen wird.
Ihre gedruckten und digitalen Jahrgänge
- 01
Einlesen
Die Jahrgänge werden gescannt und per OCR zu durchsuchbarem Text.
- 02
Vermessen
Jeder Text wird vektorisiert, also als Punkt in einem Bedeutungsraum abgelegt.
- 03
Vergleichen
Über Kosinus-Ähnlichkeit findet das System die Artikel, die inhaltlich zusammengehören.
- 04
Ausspielen
Die Zeitleiste wird unter dem Artikel eingebunden und läuft ohne Pflegeaufwand weiter.
Eine Zeitreise unter jedem Artikel Neue Artikel werden automatisch mit aufgenommen.
Der Unterschied
Nicht das Ähnliche, sondern die Entwicklung.
Ein übliches Empfehlungssystem sucht Texte, die dem aktuellen möglichst ähnlich sind. Das führt schnell zu Wiederholung. Wir stellen die semantische Logik anders ein: Die Zeitleiste soll zeigen, wie sich ein Thema über die Jahrzehnte verändert hat. Wer heute über künstliche Intelligenz in der Schule liest, landet in den 1970er Jahren bei der Debatte über Taschenrechner im Klassenzimmer.

Der Kern
Ein Archiv wird damit vom Pull- zum Push-System. Die Geschichte des Mediums lebt.

Use Case
Die Furche: der Navigator
Die Furche erscheint seit 1945. Gemeinsam haben wir das gesamte Archiv mit über 150.000 Artikeln digitalisiert, semantisch verortet und zu einer Zeitleiste verdichtet. Die Redaktion nennt sie Navigator. Sie steht seit 2018 unter jedem Artikel auf furche.at und wird seither von uns betrieben.
Im laufenden Betrieb
Was die Zeitleiste im Alltag leistet.
- Jeder Artikel
bekommt eine Zeitleiste
Der Navigator steht unter jedem Beitrag, nicht nur bei ausgewählten Themen.
- Automatisch
kein Pflegeaufwand
Jeder neue Artikel wird vermessen und in die Zeitleisten aufgenommen.
- Dossiers
auf Knopfdruck
Die Redaktion stellt zu einem Thema historisch fundierte Sammlungen zusammen.
- Push
statt Pull
Das Archiv empfiehlt von sich aus, statt auf Suchanfragen zu warten.
FAQ
Häufige Fragen
- Brauchen wir ein bereits digitalisiertes Archiv?
- Nein. Digitalisierung und OCR-Aufbereitung sind Teil des Service. Gedruckte Jahrgänge sind der Normalfall.
- Bleibt die Redaktion in Kontrolle?
- Ja. Es gibt ein Interface, in dem Artikel manuell ergänzt oder ausgeschlossen werden können. Wir raten zu Zurückhaltung: Das System lernt mit und gewichtet manuelle Eingriffe sehr stark.
- Funktioniert das nur mit einem bestimmten CMS?
- Die Timeline läuft neben Ihrem Redaktionssystem und wird über eine Schnittstelle eingebunden. Bei der Furche ist STRG.cms die Basis, notwendig ist das nicht.
- Wo werden die Daten verarbeitet?
- In der Cloud, im Fall der Furche in der Google Cloud. Verarbeitet werden ausschließlich Ihre eigenen Inhalte, keine Daten von Drittanbietern.
- Was passiert mit neuen Artikeln?
- Jeder neue Artikel wird automatisch vermessen und in die Zeitleisten aufgenommen. Es entsteht kein laufender Pflegeaufwand.
- Wie lange dauert ein Projekt?
- Das hängt vom Umfang des Archivs und vom Zustand der Vorlagen ab. Wir beginnen mit einer Sichtung Ihrer Bestände und einem Testjahrgang.
Lesen Sie über CMS, Medien und Semantik im STRG.Magazine
STRG.magazine
Reden wir über Ihr Archiv
Ihr Archiv unterscheidet Sie von allen anderen. Machen Sie es sichtbar.
Wir sehen uns Ihre Bestände an und schlagen einen machbaren Anfang vor.



